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Da das Ministerium der Justiz der notariellen Amtstätigkeit eine systemkritische Bedeutung für die Funktionstüchtigkeit bestimmter zentraler Bereiche der Justiz und des Wirtschaftslebens zuweist, muss es den Urkundsbeteiligten trotz einer möglichen Ausgangssperre gestattet sein, die notarielle Geschäftsstelle aufzusuchen, um Beurkundungen durchzuführen, so die Notarkammer in Hamm.

Die notariellen Geschäftsstellen des Notars Arnold Riedenklau und des Notars Dr. Harald Schlüter bleiben deshalb auch nach Verhängung einer Ausgangssperre für Sie telefonisch und persönlich erreichbar.

Um das Risiko einer Infektion durch die Beurkundung der Erklärungen mehrerer Personen, z.B. bei der Beurkundung eines Grundstückskaufvertrages,  zu reduzieren, besteht die Möglichkeit, dass sich die Beteiligten durch eine Mitarbeiterin der notariellen Geschäftsstelle vollmachtlos vertreten lassen und die Beteiligten die Genehmigung nachholen, z.B. indem sie diese dem Notar (ggf. auf unserem Parkplatz aus dem Auto heraus) unterschrieben zur Beglaubigung übergeben. Laut Mitteilung der Notarkammer in Hamm ist es Notaren gestattet, die Kosten dieser Genehmigung für die Dauer der Coronakrise niederzuschlagen. Dasselbe gilt in diesem Zeitraum ggf. für die Auswärtsgebühr, falls der Notar bei besonders gebrechlichen Beteiligten gebeten wird, seine Urkundstätigkeit außerhalb der Geschäftsstelle zu erbringen, um ein besonderes gesundheitliches Risiko der Beteiligten zu vermindern.